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Bauernregeln, Naturweisheiten und ihre Beziehung zu den Heiligen

Bauernregeln, Naturweisheiten und ihre Beziehung zu den Heiligen

Ein Gespräch mit dem Volkskundler Kurt Haberstich

In Zeiten, als es weder Lehrbücher noch meteorologisches Wissen gab, mussten die Bauern eine Möglichkeit finden, das Wetter besser vorhersagen zu können. Sie beobachteten daher die klimatischen Zusammenhänge am Verhalten des Windes, der Wolken, der Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit sowie an der Tier- und Pflanzenwelt. Die Ergebnisse der natürlichen Signale gaben sie als Wissen von Generation zu Generation weiter. Aus diesen mündlich überlieferten Erfahrungswerten entstanden nach und nach die oft in Reimform verfassten Wetterregeln. Oftmals wurden sie auch an bestimmten Heiligengedenktagen festgemacht und so bekamen die betreffenden Heiligen Zuständigkeiten für den Wetterlauf.

Kurt Haberstich hat viele Bauernweisheiten gesammelt. Im Gespräch mit Stefan Hirschlehner wird er über Entstehung, Tradierung der Bauernregeln und Naturweisheiten berichten.



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Beginn:
05.09.2018 19:00 Uhr
Ort:
Haus Gutenberg Balzers
Referent/-in:
Kurt Haberstich, wohnhaft in Appenzell, schreibt Lyrik, Kurzgeschichten, Erzählungen, Aphorismen; zahlreiche volkskundliche Veröffentlichungen. Brauchtumsspezialist.
Kosten:
CHF 15.– (Abendkasse)
Hinweise:
Wir bitten um Anmeldung.

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