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Betreuung und Pflege, wertvoll und nahe am Menschen!

Betreuung und Pflege, wertvoll und nahe am Menschen!

Fortsetzung der Reihe «Die Rede vom Altwerden»

Betreuung und Pflege sind minutiös getaktet. Zeit für Begegnung wird immer weniger. Aus Vereinsamung und deren Folgeerscheinungen resultieren wiederum Folgekosten. Alles dreht sich um das liebe Geld. Was ist finanzierbar, was ist angemessen? Die Debatte um die Finanzierbarkeit dieses Sektors hat uns gesellschaftlich längst im Griff.

Gleichzeitig entstehen neue Organisationsmodelle, die helfen können, die Gegebenheiten zu überdenken. Im niederländischen Modell Buurtzorg organisieren sich Profis der Hauskrankenpflege in kleinen lokalen Teams und erhalten eine neue Hoheit über ihre Arbeitszeit und -qualität. Die Organisation gesteht ihren MitarbeiterInnen eine neue Verantwortung zu. Diese überträgt sich auf die Betreuten.

In der Schweiz und in Österreich entstehen neue Betreuungsmodelle, in denen die freiwilligen HelferInnen Zeitgutschriften statt Geld erhalten. Die Gutschriften können bei Eigenbedarf gegen Betreuungsleistungen eingetauscht werden. Das neueste Modell dazu ist das Zeitpolster. Auch hinter diesem Modell steht ein neues innovatives Organisationskonzept. Etwa die Hälfte aller HelferInnen waren zuvor nicht freiwillig aktiv. Das eröffnet neue Perspektive für die Zivilgesellschaft.

Gernot Jochum-Müller wird die beiden neuen Modelle vorstellen und erklären, weshalb sie zu mehr Wohlbefinden bei allen Beteiligten führen.

 

Die Reihe wird unterstützt von der Stiftung Propter Homines Vaduz.



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Beginn:
11.09.2018 19:00 Uhr
Ort:
Haus Gutenberg Balzers
Referent/-in:
Gernot Jochum-Müller, Experte für neue Zahlungssysteme und international ausgezeichneter Sozialunternehmer. Entwickelte das Konzept der Zeitvorsorge für das Schweizer Bundesamt für Sozialversicherungen und für St. Gallen.
Kosten:
Eintritt frei
Hinweise:
Mit anschliessendem Apéro. Wir bitten um Anmeldung.

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