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Sprachverfall durch das Internet?

Sprachverfall durch das Internet?  Das Internet hat die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren, tiefgreifend verändert. Längst ist das Smartphone aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und dessen vielfältige Möglichkeiten zur Kommunikation werden - jederzeit, überall, auf unterschiedlichen Kanälen - rege genutzt: Im Bus zur Arbeit kurz die Mails abrufen, die neuesten Schlagzeilen überfliegen und noch eben einen Doodle ausfüllen; beim Bäcker den Facebook-Status aktualisieren und danach noch schnell ein Foto des «Coffee to go» auf Instagram posten - kein ungewöhnlicher Start in den Tag im mobilen Internetzeitalter. Es wird nahezu ständig digital kommuniziert, oft mit mehreren Personen gleichzeitig; es wird so viel geschrieben wie nie zuvor. Allerdings wird dieses Schreiben in der Öffentlichkeit oft negativ wahrgenommen und bewertet: Die Zunahme von Anglizismen oder Abkürzungen bereitet dabei ebenso grosse Sorge wie die immer schlechter werdende Rechtschreib- und Lesekompetenz von Jugendlichen. Aber sind diese Befürchtungen aus sprachwissenschaftlicher Perspektive überhaupt gerechtfertigt und haltbar? Welche messbaren Auswirkungen hat das digitale Schreiben auf Sprache und Kommunikation? Diesen und weiteren Fragen soll anhand aktueller Beispiele aus linguistischer Perspektive nachgegangen werden.

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Beginn:
30.01.2019 19:00 Uhr
Ort:
Haus Gutenberg, Balzers
Referent/-in:
Dr. Karina Frick, stammt aus Balzers, 2015 Promotion, arbeitet an der Universität Zürich in der Hochschuldidaktik
Kosten:
CHF 15.- (Abendkasse)
Hinweise:
Wir bitten um Anmeldung.

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