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Was ist schön an meiner Religion?

Religiöse Inhalte, Rituale und Ideen prägen die Kultur, die Gesellschaft, das private Leben. Und das oftmals auf ambivalente Weise. Nimmt man die öffentliche Berichterstattung als Gradmesser für die Wertigkeit von Religion, dann fällt das Urteil nicht immer positiv aus. Religionen werden häufig als Mit-Ursache für Konflikte, Leid und Krieg angesehen, insbesondere dann, wenn sie der Legitimation von politischem Handeln dienen oder wenn die Ideen von Toleranz, Selbstbestimmung und Freiheit als glaubensfeindlich und dekadent eingeschätzt werden. Andererseits gehört für viele Menschen Religion zu einem erfüllten Leben. Religionen haben viele positive Funktionen: Sie ermöglichen Orientierung, spenden Kraft und Zuversicht in Lebenskrisen, motivieren zu gemeinschaftlichem und solidarischem Leben, geben Antworten auf die Sinnfrage des Daseins.

An diesem Nachmittag sollen die ermutigenden und lebensfördernden Erfahrungen, die mit Religion gemacht werden können, im Vordergrund stehen. Das Heilige ist, wie es der Religionswissenschaftler Rudolf Otto ausgedrückt hat, auch ein Faszinosum. Vertreter verschiedener Religionen zeigen in Kurzvorträgen, was ihre Religion anziehend macht, was schön und faszinierend an ihr ist, was intellektuell anspruchsvoll, was ergreifend und Halt gebend. 

Anschliessend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.



Genauere Beschreibung (PDF)

Beginn:
29.05.2015 14:00 Uhr
Ort:
Bildungs- und Seminarhaus Gutenberg, Balzers
Referent/-in:
Judentum: Lic. phil. Michel Bollag, Dozent und Co-Leiter am Zürcher Lehrhaus Christentum: Dr. Eva-Maria Faber, Professorin für Dogmatik an der Katholisch- Theologischen Fakultät Chur Islam: Dr. Zekirija Sejdini, Professor für islamische Religionspädagogik an der Universität Innsbruck Buddhismus: Max Kratochwil, Mönch im Kloster Letzehof in Feldkirch
Kosten:
CHF 30.-
Hinweise:
Wir bitten um Anmeldung.