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Geld, Geist und Glaube

Geld, Geist und Glaube
Über die Möglichkeiten und Grenzen des Geldes als Sinnstiftung

In seinem Roman «Das Bildnis des Dorian Gray» schildert Oscar Wilde einen Dialog zwischen Lord Fermor, einem egoistischen, alten Junggesellen, und seinem Neffen Lord Henry, einem gebildeten lebenslustigen Abenteurer: «Die jungen Leute heutzutage glauben, Geld sei alles, und wenn sie älter werden, dann wissen sie, dass es stimmt.» Was hier am Ende des 19. Jahrhunderts ironisch zum Ausdruck gebracht wird, gilt weitgehend auch heute noch: Geld ist eine wesentliche Voraussetzung von Glück. Mangelnde Verfügbarkeit dieser elementaren Ressource belastet. Wer wenig Geld hat, ist von vielen Segnungen und Errungenschaften unseres gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen. Warum aber ist Geld zu einem solch wichtigen Medium und einem so herausragenden Wert geworden? Warum werden ihm göttliche Eigenschaften attestiert? Prof. Halbmayr erläutert, was denn Geld eigentlich ist, wie es funktioniert und worin seine unvergleichliche Erfolgsgeschichte begründet liegt. Weiters geht er der Frage nach, wieso Geld eine sakrale Dimension besitzt.

Genauere Beschreibung

Beginn:
16.02.2017 17:00 Uhr
Ort:
Haus Gutenberg und Kunstmuseum
Referent/-in:
Alois Halbmayr, Univ.-Prof. Dr., Fachbereich Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg
Kosten:
CHF 15.-
Hinweise:
Zuerst findet ein Vortrag im Haus Gutenberg statt, anschliessend die erste öffentliche Führung durch die Ausstellung "Who pays" im Kunstmuseum mit Apéro. Wir bitten um Anmeldung.