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Bildungssysteme in der Akademisierungsfalle

Vom Wert der Berufsbildung für Arbeitsintegration und wirtschaftliche Performance

Fast jeder vierte Jugendliche unter 25 Jahren in Europa ist arbeitslos gemeldet. Dies ist ein Drama für unseren Kontinent. Es gibt keine grössere Demütigung eines jungen Menschen als das Gefühl, nicht gebraucht zu werden.

Die Länder jedoch, die eine Berufslehre kennen, haben eine markant tiefere Jugendarbeitslosigkeit unter den Jungen und den Erwachsenen. Es sind dies die Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Österreich. Die Ausbildungssysteme mit einer dualen Berufsbildung sind bezüglich Arbeitsmarktintegration eindeutig überlegen. Die Länder Südeuropas, aber auch Frankreich, mit ihren vollschulischen, akademisierten Bildungswegen ohne Berufslehren stecken in der Akademisierungsfalle.

Die Länder mit einem Berufsbildungssystem haben auch in Bezug auf die industrielle Performance einen Standortvorteil. Sie sind international trotz hoher Löhne und teurer Produkte international konkurrenzfähiger und innovativer.

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Beginn:
09.11.2017 19:00 Uhr
Ort:
Haus Gutenberg, Balzers
Referent/-in:
Rudolf Strahm, Nationalökonom und Chemiker, ehemaliger Nationalrat und Preisüberwacher
Kosten:
CHF 15.- (Abendkasse)
Hinweise:
Wir bitten um Anmeldung.