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Exil und Diaspora. Schicksal im Volk Israel. Haben wir eine Verantwortung heute?

Die Existenz des Judentums und der Juden (Hebräer) begann vor ca. 4000 mit Abraham. Abrahams Clan lebte anfangs ausserhalb des verheissenen Landes, also in der Diaspora. Um ein Gleichgewicht herzustellen zwischen dem Glauben an einen Gott, den Schöpfer, Quelle der sozialen Gerechtigkeit und einem Volk, das sich entwickeln wird (aus Abrahams Samen) und einem Land, in dem man diese Verheissung verwirklichen kann, verlässt Abraham die mesopotamische Diaspora (Irak) und wird in ein Land geleitet: Kanaan, das Land der Verheissung, das dann später in der jüdischen Geschichte Land Israel genannt wird.

Das Schicksal der jüdischen Geschichte lässt sich in einem Dreieck darstellen: Heimat (Land Israel), Exil und Diaspora. Das einmalige Phänomen dieser Zivilisation (Religion und Kultur), die sich aus dem Dreieck entwickelt hat, hält sich über Jahrtausende und überlebt sogar die Schoah. Diese Form ermöglicht den Juden, sich einerseits zu integrieren und andererseits Assimilisation zu umgehen. Dieses Dreieckmodell ist vielleicht auch eine Möglichkeit für Minderheiten, welche sich in Europa niederlassen.

Genauere Beschreibung (PDF)

Beginn:
26.01.2018 10:30 Uhr
Ort:
Aula des Liechtensteinischen Gymnasiums, Vaduz
Referent/-in:
Tovia Ben-Chorin, Rabbiner in St. Gallen
Kosten:
Eintritt frei
Hinweise:
Keine Anmeldung notwendig.