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Triesner Kapellen und Kirchen - Rundgang mit Peter Geiger

Triesner Kapellen und Kirchen - Rundgang mit Peter Geiger Unser kulturgeschichtlicher Rundgang folgt nicht den Entstehungszeiten, sondern dem Hang von der Ebene nach oben. Wo der ungebändigte Rheinfluss in der Ebene bis zum Hang von Triesen mäanderte, entstand im Spätmittelalter „Unserer Lieben Frau Kapelle bei dem Rhein“. Die relativ junge Pfarrkirche St. Martin wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut, als Ersatz für die an der Runkelsstrasse gelegene alte, einsturzgefährdete Kirche. Die neue Pfarrkirche erhielt hundert Jahre später 1942/43 die eigenwillige, monumentale Hugentoblerdecke („7 Hauptsünden“) und die Engelsfenster.

Durchs Oberdorf und dem Bach entlang erreichen wir das „Wahrzeichen“ Triesens, die dem Hl. Mamertus gewidmete Kapelle. Sie ist das älteste Gotteshaus der Gemeinde, entstanden vor der ersten Jahrtausendwende, im 9./10. Jahrhundert, lange vor den Kreuzzügen und der Gründung der Eidgenossenschaft. Der charakteristische Turm kam im 14./15. Jh. dazu. Im Innern sind die Wandfresken von besonderem Interesse, spätgotisch, gegen 1400 entstanden. Ergänzend zu erwähnen ist aber die St. Wolfgang-Kapelle, errichtet nach der Schlacht bei Triesen im Schwabenkrieg 1499. Auf Resten des Fundaments steht heute eine neue, 1948 renovierte, offene Wegkapelle.


Dauer: 9 bis 11 Uhr


Beginn:
26.09.2020 09:00 Uhr
Ort:
Parkplatz Alte Weberei, Triesen
Referent/-in:
PD Dr. Peter Geiger, Historiker
Kosten:
CHF 20.- (Bezahlung vor Ort möglich)
Hinweise:
Wir bitten um Anmeldung bis 19. September 2020.

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