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Das Swiss Miracle (verschoben)

Das Swiss Miracle (verschoben)
Oder wie die Schweiz vom Entwicklungsland
zum Vorzeigestaat wurde

Die Schweiz verlor in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in massgebenden Bereichen den Anschluss an die Entwicklung der modernen
Staaten. Trotz ihrer bereits weltbekannten Uhren- und Textilfabrikation war sie stark ländlich-agrarisch geprägt. In gewissen Landesteilen
wie etwa den Tessiner und Bündner Tälern herrschte bittere Armut.

Das Hauptübel lag in der politischen Struktur des Staatenbundes. Es herrschte ein Wirrwarr an Massen und Währungen, Hunderte von Zöllen belasteten die Binnenwirtschaft. Den Wirtschaftsraum Schweiz gab es nicht.

Doch dann wurde 1847/48 eine liberale Revolution erfolgreich über die Bühne gebracht. Damit war der Weg freigemacht für die Bundesverfassung - ein geniales Werk. Sie steckte den Rahmen ab für
fundamentale Modernisierungsschübe.

Beflügelt vom Spirit of 48 stiessen wagemutige Pioniere und risikofreudige Unternehmer in horrendem Tempo Prozesse an und initiierten Projekte, die bis heute für das Land erfolgsentscheidend sind.

Innerhalb weniger Jahre war die Schweiz nicht wiederzuerkennen: Von Repräsentanten umliegender Monarchien und Dynastien zuvor als
Schurkenstaat verspottet, wurde die Alpenrepublik ein Muster für Wirtschaft und Verkehr. Was hat zu dieser Wende geführt? Was den Aufstieg der Schweiz befeuert?

Beginn:
09.12.2020 19:00 Uhr
Ort:
Haus Gutenberg, Balzers
Referent/-in:
Dr. Joseph Jung, Titularprofessor der Universität Freiburg und Gastprofessor an Universitäten und Hochschulen, ist Historiker und Publizist.
Kosten:
CHF 20.- (Abendkasse)
Hinweise:
Diese Veranstaltung findet zu einem anderen, noch nicht bestimmten Termin statt.