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Wildes Denken - Wildes Fühlen

Wildes Denken - Wildes Fühlen Seminar im Rahmen der Ausstellung „Parlament der Pflanzen“

Wildnis galt lange als Gegenteil der Zivilisation. Entsprechend haben Menschen lange versucht, das Wilde zu beseitigen. Damit aber ist auch etwas von uns selbst auf der Strecke geblieben. Denn Wildnis ist nicht allein das „Andere der Kultur“, sondern vor allem ein Kosmos von gelebten Beziehungen. Ohne diese Beziehungsfähigkeit hätte kein Ökosystem Bestand. Schaut man in die Natur, so ist deren Lebendigkeit nicht regellos, sondern gehorcht einer feinen Etikette von Geben und Nehmen.

Wie können wir uns diese Wildheit zurückholen, ohne uns selbst oder andere zu zähmen oder zu unterdrücken? Dieser Frage werden sich die Teilnehmenden im Workshop annähern, ohne dass vorgegebene Antworten bestehen. Dazu wird mit allen Sinnen die Nähe zur Natur gesucht, ihr Wesen berührt, Berührung zugelassen, um dem Ausdruck und Stimme zu geben, was selbst Erde ist, Stein, Halm oder Rebe. Auf diese Weise werden wir mit der nichtmenschlichen Natur kommunizieren - und dabei auch zu kurz gekommene Bereiche unserer eigenen Erfahrung reaktivieren.

Erfahrungsworkshop mit je nach Wetterlage längeren Elementen draussen.

Dauer: 9.30 bis 17 Uhr


In Kooperation mit dem Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz

Beginn:
16.01.2021 09:30 Uhr
Ort:
Haus Gutenberg, Balzers
Referent/-in:
Dr. Andreas Weber, studierte Biologie und Philosophie. Journalistische Arbeiten für GEO, National Geographic, Die Zeit u.a. Hochschuldozent an der Universität der Künste Berlin. In seinen literarischen Sachbüchern setzt sich Weber für eine Überwindung der mechanistischen Interpretation von Lebensphänomenen ein.
Kosten:
CHF 160.- Fr. (inkl. Mittagessen)
Hinweise:
Wir bitten um Anmeldung bis 10. Januar.

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