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Jesus im Spiegel der Weltreligionen

Jesus im Spiegel der Weltreligionen
Theologie intensiv

Auf der religiösen Landkarte der Schweiz ist das Christentum heute eine Religion unter vielen. Unterschiedliche Vorstellungen von Gott, Transzendenz und Jenseits treffen dadurch ebenso aufeinander wie vielfältige Lebensweisen, die sich auf je eigene Glaubenstraditionen
berufen und manchmal in Konflikt geraten.

Doch mit Jesus von Nazareth gibt es auch eine überraschende Verbindungslinie zwischen den Religionen: Aber welche Rolle spielt der von den Christen als Gottessohn geglaubte Jesus im Judentum? Was bedeutet er in der Heiligen Schrift der Muslime, im Koran? Wie ordnen
Gläubige östlicher Religionen, etwa Buddhisten und Hindus, die Person Jesus ein? Wie wird sein Wirken,
wie seine Botschaft in den Weltreligionen gedeutet und verstanden? Welche Möglichkeiten für den interreligiösen Dialog entstehen dabei?

Die zentrale Frage christlichen Glaubens stellt sich heute im multireligiösen Umfeld und in Zeiten des interreligiösen Dialogs neu. Musliminnen und Muslime beschäftigen sich mit Jesus (und Maria) wie bereits ihr Prophet Muhammad im Koran. Christinnen und Christen entdecken endlich die jüdische Herkunft Jesu. Buddhisten und Christen (wie etwa Romano Guardini) vergleichen Jesus mit Buddha. So ergibt sich ein neues interreligiöses Profil Jesu. Was bedeutet das für den christlichen Glauben? Für die drei Abrahamitischen Religionen?

An der Tagung wirkt der Rabbiner Kevin de Carli, Wettingen mit. Die Doktorandin Selcen Güzel, LMU München, bringt die muslimische Sicht ein. Am Donnerstag Abend findet ein jüdisch-christlicher Gottesdienst mit Psalmen statt, die Jesus gebetet hat.


Bei spannenden Vorträgen und in der entspannten Gesprächsatmosphäre des Hauses Gutenberg nähern Sie sich diesen Fragen.




Daten: Dienstag, 9. November, 16 Uhr bis Freitag, 12. November, 17 Uhr


In Kooperation mit dem Theologisch-pastoralen Bildungsinstitut der deutschschweizerischen Bistümer TBI

Detailprogramm:
Dienstag
1. Vortrag: Die Fragestellung im heutigen gesellschaftlichen Kontext: Jesus Christus im Spiegel der Weltreligionen (Stephan Leimgruber)

2. Vortrag: Jesus Christus nach dem Zeugnis der Bibel (Stephan Leimgruber)


Mittwoch
3. Vortrag: Jesus, der Prophet und Sohn Marias (Selzen Güzel, Doktorandin in islamischer Religionspädagogik)

4. Uebung mit Texten aus Koran und Bibel (Selzen Güzel und S.Leimgruber)

5. Fragerunde mit Frau Selzen Güzel (Selzen Güzel und S.Leimgruber)

Donnerstag
6. Vortrag: Bruder Jesus aus jüdischer Sicht Rabbiner Kevin De Carli

7. Vortrag. Die Seelisberger Thesen, Konzilstext und Dabru Emed (S.Leimgruber)

8. Fragrunde mit Kevin De-Carli

9. Jüdisch-christlicher Gottesdienst mit den Psalmen als Schwerpunkt Donnerstag 19.30 Kevin de Carli,Rabbiner und Stephan Leimgruber


Freitag
10. Vortrag: Jesus im Vergleich zu Buddha (Stephan Leimgruber)
Fazit und Auswertung

Weitere Informationen

Beginn:
09.11.2021 16:00 Uhr
Ort:
Haus Gutenberg, Balzers
Referent/-in:
Stephan Leimgruber, bis 2014 Professor für Religionspädagogik in Paderborn und München, mit einer Spezialisierung auf religionsgeschichtliche Forschung und interreligiösen Dialog, anschliessend Spiritual am Priesterseminar St. Beat in Luzern. Unter Mitwirkung von Kevin de Carli, Rabbiner, und Selcen Güzel, muslimische Doktorandin Uni München.
Kosten:
Kurskosten CHF 220.-, Pensionskosten/Seminarpauschale EZ CHF 400.- / DZ CHF 355.- (Mahlzeiten/Seminarpauschale ohne Übernachtung: 220.-)
Hinweise:
Anmeldung bis 24. Oktober an: Theologisch-pastorales Bildungsinstitut Zürich TBI, info@tbi-zh.ch, +41 44 525 05 40. Für diese Veranstaltung gilt die 3G-Regel.