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Jüdische Heimat an der Grenze

Jüdische Heimat an der Grenze
Exkursion ins Jüdische Museum in Hohenems

Als die Villa Rosenthal 1860 erbaut wurde, lebten in Hohenems 600 Menschen jüdischen Glaubens. Das Museum vermittelt die Geschichte der Jüdischen Gemeinde von ihren Anfängen bis zu ihrem Ende im Nationalsozialismus nach 1938. Die Ausstellung erzählt von einem Leben zwischen lokalen Bindungen und transnationalen Familiennetzwerken, von Migration und Heimat, Hoffnungen, Erfolgen und Enttäuschungen, Verfolgung und Fluchtwegen.

In Hohenems war der einfachste grüne Übergang über den Rhein, da er hier fast nur aus Sumpfland besteht. Paul Grüninger war zu Kriegsbeginn auf der Schweizer Seite Polizeikommandant von St. Gallen. Aus ethischer Überzeugung hielt er sich nicht an die politischen Vorgaben und riskierte damit seine Karriere. Vor 50 Jahren ist er in armen Verhältnissen gestorben.

Wir besuchen am Vormittag die Führung durch die Dauerausstellung. Nach dem Mittagessen gehen wir auf die Tour der Fluchtwege, welche nach 4 km Fussweg an der Grenze bei der Paul-Grüninger-Brücke endet (Bushaltestelle Hohenems, Zoll).

Treffpunkt: Hohenems Schlossplatz

Beginn:
11.06.2022 10:30 Uhr
Ort:
Jüdisches Museum, Hohenems
Referent/-in:
Führung: Mag. Tobias Reinhard, Vermittlungsteam des Jüdischen Museums, Exkursionsbegleitung: Bruno Fluder.
Kosten:
CHF 60.- (zuzüglich Kosten für indiv. An-/Rückfahrt und fürs Mittagessen (in der Pizzeria Casa Mattoni ist reserviert))
Hinweise:
Wir bitten um Anmeldung bis 1. Juni. Bitte aktuell gültige Covid-Regelungen in Österreich beachten.

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