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Afrika - Bühne für den Konkurrenzkampf zwischen China und dem Westen

Afrika -  Bühne für den Konkurrenzkampf zwischen China und dem Westen
Der globale Konkurrenzkampf zwischen China und dem Westen (USA und Europa) findet ganz wesentlich auf dem afrikanischen Kontinent statt. In das 2013 von Peking gestartete Projekt der «Neuen Seidenstrasse» sind bereits 45 der 57 afrikanischen Staaten sowie ihre
gemeinsame Regionalorganisation Afrikanische Union durch Verträge eingebunden.

China investiert massiv in die Wirtschaft und Infrastruktur Afrikas und ist für viele Staaten des Kontinents inzwischen zum wichtigsten
Handelspartner geworden.

Mit einer Investitionssumme von 150 Milliarden Euro will die EU den wirtschaftlichen Einfluss Chinas in Afrika jetzt zurückdrängen. Bei dem Konkurrenzkampf geht es nicht nur um Märkte und Bodenschätze. Auch Sicherheitsund militärische Interessen spielen zunehmend eine Rolle.

Nachdem China 2020 trotz heftigen Widerstands der USA und Frankreichs in Dschibuti, am strategisch wichtigen Schnittpunkt
von Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Asien, seine erste ausländische Militärbasis errichtete, wollen die 33 Mitgliedsstaaten von NATO und EU eine Ausweitung der militärischen Präsenz Chinas auf dem afrikanischen
Kontinent unter allen Umständen verhindern.

Beginn:
22.09.2022 19:00 Uhr
Ort:
Haus Gutenberg, Balzers
Referent/-in:
Andreas Zumach, Journalist und Publizist, Schweiz- und UNO-Korrespondent für die "taz" und für weitere Medien sowie für die Schweizer Internetplattform "infosperber"
Kosten:
CHF 20.- (Abendkasse)
Hinweise:
Wir bitten um Anmeldung.

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