Adel aus Böhmen und Mähren nach 1945
Kulturelle Brücken in Europa. Nach 1945 wurden viele Adelige aus Böhmen und Mähren vertrieben oder flohen vor den Kommunisten. Sie hielten häufig weiterhin enge Verbindungen zu ihrer alten Heimat aufrecht. Über Grenzen hinweg wirkten sie für Verständigung, Kultur und christliche Werte – getragen von Verantwortung und familiären Netzwerken. Neben den Biografien und Aktivitäten einzelner Persönlichkeiten - wie z.B. Ferdinand Kinsky, Karl Schwarzenberg, Nikolaus Lobkowicz, oder Angelus Waldstein-Wartenberg OSB – zeigt die Ausstellung die Hintergründe ihres Engagements. Auch zu Liechtenstein bietet die Ausstellung einen direkten Bezug. Auf einem der gezeigten Porträts von Ferdinand Kinsky ist seine Tochter Maria Kinsky als Kind zu sehen – die spätere Fürstin von und zu Liechtenstein. Die Geschichte ihrer Familie steht exemplarisch für die enge Verbindung zwischen dem böhmischen Adel und dem Fürstentum Liechtenstein. Vernissage am 21. Oktober 2025 um 19 Uhr Einführung: Dr. Zuzana Jürgens, Adalbert Stifter Verein Die Ausstellung entstand in einer Zusammenarbeit des Adalbert Stifter Vereins – Kulturinstitut für die böhmischen Länder (München) mit dem Institut zur Erforschung der totalitären Regime (Prag) und der Organisation Post Bellum (Prag), und findet unter der Schirmherrschaft der Tschechischen Botschaft in Bern statt. |
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8-17 Uhr, Freitag 8-16 Uhr, oder nach vorheriger Absprache
Wir bitte um Anmeldung für die Vernissage am 21.10.2025.